Momentaufnahme Musik

Musik sehen ist mir wichtig | Musik bei anderen Menschen sehen | Wenn sie tanzen | Wenn ein Musikertrio ihren Instrumenten irgendwas entlocken | Und die Leute so abfahren | Leise, sachte oder ekstatisch | Ich mag gern Jazz Clubs | Die rhythmusgeladene Luft | Mittendrin sein | Vibrationen spüren |
Ich persönlich ziehe Tanzen vor | am besten bei Livemusik | und noch besser wenn es wummst |
Tango | Tango Argentino | Die Menschenmasse bei einer Milonga ist mein Medium für das Erfassen | Tanzpartner*innen sind mein Medium für das was ich auditiv nicht wahrnehmen kann | Körper bewegen sich im Takt | Die Musik selbst höre ich nicht | nicht in dem Maße wie Guthörende | Ich spüre sie mehr | An der Tischplatte, auf der meine Hand liegt | Am Polster des Cocktailsessels, auf dem ich sitze.

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Es sind Momentaufnahmen, keine spezifischen pädagogischen Mittel. Astrid Weiske (Privatunterricht/Tango) hat mir kürzlich beim Führenlernen auf den Spickzetteln — im Tanzstudio gab’s nicht genug Papier — aufgezeichnet, wie die Musik, die zum Unterricht lief, ist. Als ich sie bat, zu Beginn mir einfach leise an der Schulter den Takt zu tippen, um das Metrum des Musikstücks dann zu übernehmen, hat sie noch zusätzlich mit der Hand begonnen, den Melodieverlauf an meinem Nacken, an meiner Schulter „zu malen“. Also, ein bisschen, minimal, nicht zuviel.

Mehr über Astrid Weiske | ihr Wirken: http://www.tango-astrid.de/gallery.html